Dildo für Frauen: Anleitung & Tipps
Die Nutzung eines Dildos ist eigentlich ganz einfach. Schon seine Form zeigt dir im Grunde, wie er funktioniert. Führe ihn einfach sanft in die Vagina oder den Po ein und bewege ihn langsam hin und her.
Aber ehrlich gesagt: Wenn du immer nur dieselbe Technik verwendest, verpasst du richtig intensive Lustmomente, die nur mit ein paar kleinen Variationen entstehen können. Und nicht jeder Dildo fühlt sich gleich an – verschiedene Modelle brauchen auch unterschiedliche Bewegungen.
Deshalb haben wir dir einen kurzen Leitfaden zusammengestellt: von den Basics bis zu den besten Positionen, damit du dein Spielzeug wirklich optimal nutzen kannst.
Also, worauf wartest du noch? Los geht’s!
Was ist ein Dildo?
Ein Dildo ist ein Sexspielzeug, das wie ein erigierter Penis gestaltet ist. Es gibt ihn in allen möglichen Materialien, Formen, Größen, Farben und Oberflächen – so dass wirklich jede*r das passende Modell für die eigenen Vorlieben findet.
Meistens wird ein Dildo für vaginale oder anale Lust verwendet. Aber er kann noch viel mehr: Manche nutzen ihn, um ihre Geschlechtsidentität zu unterstützen, Personen ohne Penis oder mit entsprechenden Einschränkungen das Erleben von Penetration zu ermöglichen, Doppelpenetration auszuprobieren oder einfach ungewöhnliche Fantasien auszuleben – zum Beispiel kann jemand mit einer Vorliebe für Außerirdische mit einem passenden Dildo seine eigene kleine Alien-Fantasie Wirklichkeit werden lassen.
Arten von Dildos
Dildos gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen. Deshalb unterscheidet man mehrere Typen – so findest du leichter heraus, welcher am besten zu deinen Vorlieben passt.
- Realistischer Dildo – Die detailreichere Variante mit ausgeprägten Merkmalen wie Hoden, Venen und realistischer Oberfläche.
- Glasdildo – Aus Borosilikatglas gefertigt. Sieht nicht nur edel aus, sondern lässt sich auch erwärmen oder kühlen – perfekt für Temperatureffekte.
- Vibrierender Dildo – Kombination aus Dildo und Vibrator für zusätzliche Stimulation und vielseitigere Nutzung.
- Strap-On-Dildos – Werden mit einem Harness getragen oder daran befestigt und ermöglichen Penetration des Partners.
- Doppeldildos – Zwei Dildos auf einer Basis, ideal für gemeinsames Spiel oder Doppelpenetration.
- Drachen-Dildo – Fantasie-Design mit markanter Struktur und oft größerer Form für ein intensiveres Gefühl.
- Fantasy-Dildo – Für ungewöhnliche Fantasien und Rollenspiele, z. B. Alien- oder Fantasy-Designs.
- Stoßdildo – Mit Motor für automatische Stoßbewegungen und Vibrationen.
- Spritzdildo – Hohlkörper mit Reservoir, das Flüssigkeit für einen realistischen Effekt abgeben kann.
- Aufblasbarer Dildo – Flexibles Material mit Pumpe zum individuellen Aufblasen.
Wie benutzen Frauen einen Dildo
Seine phallische Form verrät schon, wie er grundsätzlich funktioniert. Für alle, die noch keine Erfahrung haben, hier ein einfacher Einstieg für vaginale oder anale Anwendung:
1. Vorab sauber machen
Bevor es losgeht, den Dildo gründlich reinigen – entweder mit einem speziellen Sexspielzeug-Reiniger oder mit Wasser und Seife. Danach kurz mit einem Handtuch abtrocknen oder ein paar Minuten an der Luft trocknen lassen.
2. Einen ruhigen, privaten Ort finden

Such dir einen Platz, an dem du ungestört bist und dich richtig wohlfühlst. Dann nimm ein Gleitgel auf Wasserbasis und trage es großzügig auf den Dildo auf – so wird alles angenehm gleitfähig und das Spiel entspannter.
3. Eine bequeme Position einnehmen
Such dir eine Position, in der du dich entspannen kannst und guten Zugang zu deiner Vagina oder deinem Anus hast – zum Beispiel auf dem Rücken liegend. Führe den Dildo dann langsam ein. Wenn du das zum ersten Mal machst, geh besonders behutsam vor und nimm dir Zeit, damit sich alles angenehm anfühlt und kein Druck entsteht.
4. Den Dildo ausprobieren

Bewege den Dildo langsam vor und zurück oder experimentiere mit den verschiedenen Techniken, die wir weiter unten vorstellen – so findest du heraus, was sich für dich am besten anfühlt.
5. Nach dem Gebrauch
Wenn du fertig bist, zieh den Dildo langsam und vorsichtig heraus. Reinige ihn danach gründlich und lass ihn gut trocknen. Anschließend kannst du ihn sicher in einem Satin- oder Samtbeutel aufbewahren – so bleibt er geschützt und sauber bis zum nächsten Mal.
Weibliche sensible Punkte
| Erogene Zone | Position am Körper | Lustempfindung |
|---|---|---|
| Klitoris | Oberhalb der Vulva, äußerer Intimbereich | Sehr hohe Empfindlichkeit, direkte oder indirekte Stimulation kann schnell intensive Lust auslösen |
| G-Punkt | Vordere Vaginalwand, ca. 5–8 cm im Inneren | Tiefes, intensives Druckgefühl, oft als besonders erfüllend wahrgenommen |
| Brustwarzen | Brustbereich, Nippel | Sanfte Berührung oder Stimulation kann starke Erregung auslösen |
| Analbereich | Äußerer After und umliegende Region | Sehr sensible Nervenregion, sanfte Stimulation kann als intensiv und ungewohnt angenehm empfunden werden |
Dildo-Spiel: Techniken für die Selbstbefriedigung
Jeder hat seinen eigenen Geschmack, wenn es um Penetration geht. Magst du es lieber intensiv und schnell oder eher langsam und genussvoll? Ganz egal – du entscheidest, was sich für dich am besten anfühlt. Bewege den Dildo so, wie es dir gefällt, und hör auf deinen Körper.
Falls du noch Anfängerin bist und deine Lieblingstechnik noch nicht gefunden hast, haben wir hier ein paar unserer Lieblingsmethoden für dich zusammengestellt.
1. Klitoris-Stimulation

Ein häufiger Anfängerfehler ist, direkt mit der vaginalen Penetration zu starten. Verständlich, dass du aufgeregt bist – trotzdem lohnt es sich, deinen Körper erst einmal richtig vorzuwärmen.
Konzentriere dich auf die empfindlichen Stellen deiner Vulva: Gib ein paar Tropfen Gleitgel auf Wasserbasis auf die Dildo-Spitze und streichle sanft deine Klitoris.
Stell dir vor, dein Partner würde dich so necken – je erregter du bist, desto intensiver wird das Lustgefühl.
2. Kurze Stöße

Bei dieser Technik führst du den Dildo nur kurz und flach in die Vagina oder den Anus ein – etwa ein Drittel des Spielzeugs reicht. Da die meisten Nervenenden etwa 5–8 cm in der Vagina bzw. direkt am Anus liegen, verpasst du nichts, wenn du nicht tief einführst.
3. Tiefes Stoßen

Wenn dein Körper durch die ersten Techniken bereits etwas vorbereitet ist, kannst du zur intensiveren Phase übergehen.
Führe den Dildo langsam in die Vagina ein und bewege ihn über die gesamte Länge wieder heraus, um eine besonders intensive Stimulation zu erzeugen.
Nutze gleichmäßige Vor- und Rückbewegungen und nimm die entstehenden Lustempfindungen bewusst wahr. Falls es sich gut anfühlt, kannst du das Tempo Schritt für Schritt erhöhen.
4. Schaukelnd

Wenn du den Dildo im Inneren der Vagina leicht drehst, kann das besonders intensiv sein, da so die gesamte Vaginalwand stimuliert wird. Führe ihn zunächst ein und beginne dann mit sanften Drehbewegungen.
Wichtig: Wähle dafür am besten ein Modell ohne stark ausgeprägte oder scharf wirkende Spitze, damit sich die Bewegung angenehm anfühlt.
5. G-Punkt-Stimulation

Sobald du die Stelle gefunden hast, führe den Dildo langsam ein und positioniere die Spitze gezielt in Richtung dieses Bereichs. Modelle mit leicht gebogener Spitze eignen sich hierfür besonders gut.
Anschließend kannst du beginnen, den Bereich sanft zu stimulieren, indem du die Spitze gleichmäßig dagegen bewegst. Dabei kann ein angenehm intensives Gefühl entstehen, da auch innere Strukturen der Klitoris mit einbezogen werden.
6. Die O-Kombination

Wenn du mehrere Reize gleichzeitig kombinieren möchtest, ist diese Methode genau richtig. Führe zunächst einen gut mit Gleitgel versehenen Dildo in die Vagina ein und bewege ihn langsam vor und zurück.
Gleichzeitig kannst du deine Klitoris mit den Fingern sanft stimulieren. Die Kombination aus vaginaler und klitoraler Stimulation kann das Lustempfinden deutlich intensivieren.
7. Doppeltes Lottchen

Für diese Technik benötigst du zwei Dildos; alternativ kannst du auch einen Analplug oder deine Finger verwenden. Dabei wird ein Dildo in die Vagina und einer in den Anus eingeführt. Beide gleichzeitig aktiv zu bewegen ist möglich, aber für viele eher anspruchsvoll.
Ein einfacher Ansatz ist, den analen Dildo eher ruhig zu lassen, während der vaginale Dildo für die Bewegung und Stimulation sorgt. Wichtig: auf Hygiene achten und kein „Double Dipping“ – ein Dildo, der anal verwendet wurde, sollte nicht anschließend vaginal genutzt werden und umgekehrt.
8. Hände-frei Reiten

Diese Methode funktioniert nur mit Dildos mit Saugnapf.
Befestige den Dildo auf einer glatten, stabilen Oberfläche, zum Beispiel an gefliesten Wänden, und probiere verschiedene Positionen aus:
Doggy-Style – Befestige den Dildo an der Badezimmerwand. Gehe in den Vierfüßlerstand und positioniere dich so, dass du ihn von hinten aufnehmen kannst. Anschließend kannst du mit gleichmäßigen Bewegungen beginnen.
Cowgirl – Stelle den Dildo auf eine feste Unterlage, etwa den Boden oder den Rand des Bettes, und gehe in eine Hock- oder Reitposition. Reibe zunächst die Spitze sanft an deiner Klitoris und führe ihn dann langsam ein. Bestimme selbst Tempo und Tiefe, je nachdem, was sich angenehm anfühlt. Bewege dich darauf in deinem eigenen Rhythmus, bis es sich für dich richtig anfühlt.
Dildo-Spiel: Techniken für den Sex zu zweit
1. Oralsex und Bouncing

Bei dieser Technik kombinierst du den Einsatz des Dildos mit Oralverkehr. Befestige dafür einen Dildo mit Saugnapf an einer stabilen Oberfläche. Dein Partner oder deine Partnerin steht aufrecht, während du in die Knie gehst. Achte darauf, dass der gut mit Gleitgel versehene Dildo bequem unter deiner Vagina oder deinem Anus positioniert ist.
Während du deinen Partner oder deine Partnerin oral verwöhnst, führst du den Dildo in die Vagina oder den Anus ein und bewegst ihn gleichmäßig vor und zurück. So entsteht eine gleichzeitige Stimulation für beide.
2. Dreier-Sex
Wenn du Lust auf eine „Dreier-Fantasie“ hast, aber keinen dritten Partner einbeziehen willst, geht das auch zu zweit. Du brauchst dafür nur einen Dildo mit Saugnapf, etwas Gleitgel (z. B. aromatisiert) und einen einwilligenden Partner oder eine Partnerin.
Befestige den Dildo an einer Stelle, die du mit dem Mund gut erreichen kannst. Nimm dann die Doggy-Style-Position ein. Während dein Partner oder deine Partnerin dich von hinten penetriert, kannst du den Dildo zusätzlich oral stimulieren.
Schließe die Augen und stell dir vor, es wäre der Penis einer dritten Person – so lässt sich das Lustgefühl noch intensiver erleben.
3. Tiefe Stöße

Diese Technik ermöglicht eine besonders intensive G-Punkt-Stimulation. Lege dich dafür auf den Rücken. Dein Partner oder deine Partnerin kniet sich zwischen deine Beine und hebt sie vorsichtig an, sodass sie auf den Schultern abgelegt werden können. Danach erfolgt die Penetration in einer Position, die eine tiefere Stimulation ermöglicht.
Gehe dabei langsam vor, da es beim ersten Versuch sonst schnell unangenehm werden kann.
Um die Intensität zu steigern, könnt ihr zusätzlich einen Dildo oder Analplug für die anale Stimulation einsetzen.
4. Gemeinsam genießen

Für diese Technik brauchst du einen doppelseitigen Dildo und einen einwilligenden Partner oder eine Partnerin. Ihr geht in den Vierfüßlerstand und positioniert euch Rücken an Rücken bzw. Po an Po.
Die beiden Enden des Dildos werden dabei jeweils vaginal und/oder anal eingesetzt, anschließend bewegt ihr euch gemeinsam in einem gleichmäßigen Rhythmus vor und zurück.
Besonders angenehm ist es, wenn ihr Tempo und Bewegungsablauf aufeinander abstimmt. Für zusätzliche Stimulation kann ein Vibrator zur Klitorisunterstützung verwendet werden.
5. Live-Show

Lass deine verspielte, exhibitionistische Seite raus. Bei dieser Technik benutzt du den Dildo nach deinem eigenen Rhythmus, während dein Partner oder deine Partnerin zuschaut. Ihr könnt euch später gemeinsam weiter stimulieren oder jeder für sich – ganz nach Lust und Laune.
Um das Erlebnis noch aufregender zu gestalten, eignen sich erotische Kostüme oder verspielte Accessoires, die für zusätzlichen Reiz sorgen.
Tipps zur Anwendung von Dildos
Nachdem du die grundlegenden Techniken kennengelernt hast, bist du vielleicht direkt bereit, dir einen Dildo zu bestellen. Das kannst du natürlich machen – oder du schaust dir zuerst noch diese Tipps an, damit du das Spielzeug sicher und richtig verwendest.
Egal ob du Anfänger*in bist oder bereits Erfahrung hast: Hier findest du praktische Hinweise, mit denen du dein Spiel noch angenehmer und intensiver gestalten kannst.
1. Den passenden Dildo finden
Wähle einen Dildo, der wirklich zu dir passt. Wenn du Single bist, entscheidest du frei, was dir gefällt – egal ob ein realistisches Modell in neun Zoll Länge oder etwas Kleineres. Dein Körper, deine Wahl. Wichtig ist nur: ausreichend Gleitgel verwenden!
Wenn du einen Partner oder eine Partnerin hast und den Dildo gemeinsam nutzen möchtest, kann es sinnvoll sein, vorher kurz abzusprechen. Doppelköpfe- oder doppelseitige Dildos sind hier eine gute Option.
Vor dem Kauf lohnt es sich, auf folgende Punkte zu achten:
- Material – Soll der Dildo eher weich und nachgiebig sein, z. B. aus Silikon, oder lieber hart und glatt, z. B. aus Glas? Für ein hautähnliches Gefühl kann Cyberskin interessant sein.
- Funktionen – Möchtest du ihn gemeinsam nutzen? Dann achte auf Modelle mit Saugnapfbasis oder die sich für ein Harness eignen. Soll er zusätzlich die Klitoris stimulieren? Dann ist ein Vibrator-Dildo eine gute Wahl.
- Budget – Mehr Funktionen und aufwendige Details erhöhen den Preis. Lege vorher ein realistisches Budget fest, damit du genau weißt, was möglich ist und nicht enttäuscht wirst.
2. Mit einer handlichen Größe starten

Bist du eher vorsichtig und unerfahren oder schon geübt im Umgang mit Dildos? Wenn du noch nie einen Dildo benutzt hast, ist es sinnvoll, mit einer mini Größe zu beginnen – also etwa 10 cm oder kürzer.
Sobald du dich an kleinere Modelle gewöhnt hast, kannst du nach und nach größere Varianten ausprobieren.
Auch der Einsatzbereich spielt eine Rolle: Für die Analstimulation eignen sich zu Beginn eher kleinere Dildos, während für vaginale Penetration die Größe flexibler gewählt werden kann.
| Geeignet für | Länge | Durchmesser |
|---|---|---|
| Anfänger | ≤ 20 cm | ≤ 4 cm |
| Fortgeschrittene | 20–25 cm | 4–5 cm |
| Experten | ≥ 25 cm | ≥ 5 cm |
3. Aufwärmen nicht vergessen
Die richtige Atmosphäre beeinflusst dein Lustempfinden stark. Kerzen, gedämpftes Licht oder ein angenehmer Duft können dabei helfen. Sorge außerdem für Ruhe und Privatsphäre.
Auch deine eigene Stimmung ist wichtig. Bring dich in Erregung – zum Beispiel mit erotischen Inhalten – und achte darauf, dass ausreichend Gleitgel bereitliegt.
Gehe nicht direkt zur Penetration über. Nimm dir Zeit und beginne mit äußerer Stimulation: Nutze den Dildo zunächst sanft als Massage über die empfindlichen äußeren Bereiche.
Achte darauf, wie sich die Empfindungen anfühlen und genieße den langsamen Aufbau der Erregung.
4. Gleitgel nicht vergessen
Ausreichend Gleitgel ist entscheidend für ein angenehmes Gefühl. Achte darauf, dass du vor der Anwendung gut befeuchtet bist, sonst kann es schnell unangenehm oder schmerzhaft werden. Gerade bei vaginaler Anwendung ist zusätzliche Feuchtigkeit oft sinnvoll.
Falls das Einführen schwerfällt, nimm dir Zeit zur Erregung – zum Beispiel durch erotische Inhalte. Reicht das nicht aus, nutze zusätzlich Gleitgel für mehr Komfort. Achte dabei unbedingt darauf, dass das Gleitgel zum Material des Dildos sowie zu Kondomen passt, um Schäden am Spielzeug zu vermeiden.
5. Kondome verwenden, wenn nötig
Wenn du den Dildo mit einem Partner oder einer Partnerin nutzt, ist es sinnvoll, ein Kondom darüber zu ziehen, um das Risiko von Bakterienübertragung und Reizungen zu verringern.
Auch bei der Solo-Anwendung kann das hilfreich sein – besonders dann, wenn du denselben Dildo sowohl anal als auch vaginal verwenden möchtest.
Wichtig ist, den Dildo nicht ohne Reinigung direkt zwischen Anal- und Vaginalbereich zu wechseln. Der Analbereich enthält natürliche Bakterien, die ohne Schutz oder gründliche Reinigung leicht in den Vaginalbereich übertragen werden können und dort Infektionen verursachen können.
6. Dildo immer vor und nach der Nutzung reinigen
Nach dem Spiel solltest du den Dildo gründlich säubern. Bei nicht-vibrierenden Modellen reicht es, sie in warmem Seifenwasser zu waschen und anschließend an der Luft trocknen zu lassen.
Vibrierende Dildos reinigst du am besten vorsichtig mit einem feuchten Tuch und milder Seife, ohne dass Wasser in Batteriefach oder Bedienelemente gelangt.
Wenn du ein Kondom benutzt hast, entsorge es direkt nach der Anwendung – die Reinigung des Dildos selbst bleibt unverändert.
Auch vor der Nutzung solltest du den Dildo reinigen, besonders wenn er längere Zeit ungenutzt herumlag. Staub oder andere Rückstände könnten sonst auf die Haut gelangen – und das willst du vermeiden.

















